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Pfeifentabake

 

               Der Pfeifentabak Guide                

 

 

 

Aufbereitung:  

 

Der Rohtabak und die Mischungen sind beim Pfeifentabak zwei der wichtigsten Be-

standteile. Hinzu kommt die Schnittart, auch Cut genannt. Generell lässt sich sagen:

Je fester ein Tabak gepresst wurde, umso intensiver ist später der Geschmack. Die

Bandbreite reicht hier vom sehr stark gepressten Tabakkuchen bis zum losen Schnitt,

dem Loose Cut. Einen Pfeifentabak so zu stopfen, dass er mit einem angenehmen

Zugwiderstand gleichmäßig abbrennt, erfordert je nach Schnittart zuweilen eine

gewisse Übung.

 

Vorbereitung:

 

Das Stopfen und Anzünden einer Pfeife zeigen wir Ihnen in sechs Schritten:

 

  Pfeife stopfen

Das erste Drittel nur leicht            In der Mitte etwas fester         Das letzte Drittel sehr fest

andrücken

  Tabak stopfen

Gleichmäßig anzünden             Die Asche gleichmäßig verteilen  Danach noch mal anzünden

                                                                                          und entspannt genießen.

 

Schnittbreite:

 

Die Schnittbreite eines Tabaks ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal und beeinflusst

das Glimmverhalten einer Mischung. Die geläufigsten Schnittbreiten liegen zwischen

1,5 und 2,5 mm. Generell gilt: Je grober ein Tabak geschnitten ist, desto langsamer

und kühler lässt er sich rauchen.

 

 

                          Schnittart                            

 

Loose Cuts

 

Diese lose geschnittenen Pfeifentabake (Loose Cuts) werden nicht gepresst und

müssen vor dem Stopfen nicht aufgelockert werden.

Pfeifentabak         

 Loose Cut                                  Loose Cut                           Loose Cut/Cross Cut

 Black Cavendish                         mit Blütenblättern                quadratisch geschnitten

 z.B. Danske Club Black Luxury   z.B. Kentucky Bird               z.B. Royal Danish

 

 

 

Mixtures

 

Bei einer Mixture werden verschiedene Mischungspartien vom Press-Tabak bis zum

Loose Cut gemischt.

Mixture Pfeifentabak         

 Loose Cut                                  Mixture                                  Verschiedene

 mit Cube Cut                             mit Cut Plug                            Mischungspartien

 z.B. Danish Truffles Mix              z.B. Stanwell Classic               z.B. W.O.Larsen 1864

 

 

 

Press-Tabake, mit weniger Druck gepresst

 

Für die notwendige Lockerheit werden verschiedene Techniken wie beispielsweise

leichte Pressungen, besondere Schnitt-Techniken oder Auflockerung in der Wirbel-

trommel angewendet. Eine Spezialität ist der Curly Cut, der zunächst von Hand zu

einem langen Strang gesponnen und dann in feine Scheiben geschnitten wird.

Zu den Presstabaken mit weniger Druck gehören folgende Schnittarten:

Stanwell Pfeifentabak         

 Easy Flake                     Curly Cut                    Cube Cut                       Ready Rubbed

 z.B. Indigo Flake            z.B. Three Nuns           locker gepresst              z.B. Lincoln

                                                                      z.B. Danish Truffles        Cavendish  

 

 

 

Traditionelle Press-Tabake, mit hohem Druck gepresst

 

Für die maximale Geschmacksintensität wurden die Tabake mit hohem Druck gepresst.

Zu den traditionellen Press-Tabaken zählen folgende Schnittarten:

Pfeifentabake         

               Rolled Flake / Curved Cut                       Flake                                

               z.B. W.O.L Selected Blend No.32            z.B. Orlik Golden Sliced

 

 

 

Quelle: Scandinavian Tobacco Group Deutschland GmbH


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